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Fußball: "Wir sind schuldenfrei"

Dominik Hamers 16. April 2018 16:35

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    Unter dem Fußball-Boss Hakan Simsir (l.) und seinem Team mit Carsten Schwarma, Dirk Oppermann, Gregor Mehlmann, Thorsten Hatkemper und Udo Huber (v.l.) hat der VfB Hüls in den letzten Jahren eine positive Entwicklung genommen. Foto: Dominik Hamers

Marl Hakan Simsir bleibt für weitere zwei Jahre Vorsitzender der Fußball-Abteilung des VfB Hüls. Die anwesenden Vereinsmitglieder bestätigten den 41-Jährigen einstimmig.

Als Hakan Simsir gemeinsam mit dem Vorstand für das Abschlussfoto posierte, wirkte er sichtlich gelöst. Ganz anders als vor zwei Jahren. Das lag zum einen daran, dass er eine entspannte, aber dennoch kurzweilige Jahreshauptversammlung zu Ende gebracht hatte. Zum anderen – und das war der weitaus wichtigere Grund –, weil er sich auf zwei weitere Jahre freuen kann, in denen ihm als Vorsitzender der Fußball-Abteilung des VfB Hüls deutlich angenehmere Aufgaben ins Haus stehen.

Das liegt vor allem daran, dass der Bezirksligist im vergangenen Jahr einen konsequenten und souveränen Weg gewählt hat, mit seinen Finanzen umzugehen. Kurz und knapp rief Simsir den Mitgliedern zu: „Wir sind schuldenfrei.“ Applaus. Vor allem wohl für Thomas Schaffrina, der diesen Geschäftsbereich zuletzt verantwortet hatte und ihn somit sauber seinem Nachfolger Thorsten Hatkemper übergeben konnte. Es ist der einzige Wechsel in der Führungsriege der Fußballer.

Während Schaffrina aus persönlichen Gründen sein Amt niederlegen musste, machen seine Ex-Kollegen weiter. Carsten Schwarma (Öffentlichkeitsarbeit) bleibt ebenso stellvertretender Vorsitzender wie Udo Huber. Gregor Mehlmann ist weiterhin Geschäftsführer, Dirk Oppermann bleibt Jugendleiter.

Hatkemper, Angestellter bei einer Bank, kündigte an, Schaffrinas eingeschlagenen Weg fortzuführen. „Wir werden weiter konservativ wirtschaften“, erklärte er. Dabei sei einerlei, ob die Mannschaft den erhofften, aber keineswegs zwingend geforderten Aufstieg in die Landesliga schafft. „Das können wir aus eigenen Mitteln stemmen“, versicherte VfB-Fußball-Boss Simsir.

Während die erste Mannschaft um Trainer Christoph Schlebach ausnahmslos positive Kritik erhielt, kündigte Simsir an, dass er über die Bezirksliga-Reserve (Kreisliga B) noch einmal sprechen wolle. „Ich möchte keine zweite Mannschaft haben, die irgendwo am Tabellenende steht“, erklärte er.

Von den Junioren hingegen gab es durchweg positive Nachrichten. Jugendleiter Dirk Oppermann erklärte: „Wir haben Stabilität reinbekommen.“ Die dringlichste Aufgabe besteht für Oppermann und sein Team in der nächsten Saison darin, mit den A- und B-Junioren den Aufstieg in die Landesliga zu bewerkstelligen.

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Kommentare

Hallo ?
von news am 20.04.18 12:21 Uhr

Da gibt's offenbar zu viele Schulterklopfer.

Bei Sponsoren der VFB-Art wäre mancher Club 2 Klassen höher.

Also schuldenfrei - das würde selbst jede Hausfrau mit der Asche beim Chemieclub schaffen.

Und das die Kicker nicht nur für ein paar ADDIDA - Pöhler kommen sollte hinlänglich bekannt sein.

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