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Sina und ihr Tee: Ohne Dich geht's nicht

Sina Dietz 02. November 2018 09:19

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    Führen eine harmonische Beziehung: Sina und ihr Tee.

Scenario zeigt Herz. In unserer Reihe „Ohne Dich geht’s nicht“ dürfen Jugendredakteure und Leser eine Liebeserklärung abgeben: an ihren Partner, an Mama oder Papa, an die beste Freundin oder den besten Kumpel, den tollen Arbeitskollegen oder eben an das Haustier oder gar an einen Gegenstand. Heute bekennt sich Jugendredakteurin Sina Dietz zu ihrer besseren Hälfte: dem Tee.

Wer oder was seid Ihr?
Wir sind die perfekte Kombination aus getrockneten Kräuter-, oder Früchtetee-Mischungen und glücklicher Konsumentin.

Wie habt Ihr Euch kennengelernt?
Nun ja, auf den leckeren Geschmack von Tee bin ich schon sehr früh gekommen. Als Baby hat mir meine Mutter immer Fencheltee ins Fläschen gefüllt. Später hat dann aber meine Liebe zu Fenchel irgendwie nachgelassen. Seither habe ich mich an den verschiedensten Geschmacksrichtungen ausprobiert. Von A wie Apfel- bis Z wie Zitronen-Tee, gibt es kaum eine Geschmacksrichtung, die ich noch nicht probiert habe. Meine Lieblingssorte ist derzeit Kirsche.

Was war Euer bester Moment?
Am besten harmonieren wir, wenn es mir mal nicht so gut geht. Da ist der Tee dann wirklich mein Retter in der Not. Egal ob Bauchschmerzen oder Halsweh – die Superkräfte des Tees haben mich noch nie im Stich gelassen. Pfefferminze oder Kamille sind meine stärksten Helden. Ich zeige ihnen dann gerne meine Dankbarkeit, indem ich besonders viel von ihnen trinke. Sie freuen sich in dieser Zeit auch immer, ihren besten Kumpel, den Honig, in der Tasse zu treffen.

Gab es in Eurer Beziehung mal brenzlige Situationen oder lief immer alles glatt?
Schwierig wird es in unserer Beziehung immer dann, wenn ich mich für eine Tee-Sorte entscheiden muss. Wie Ihr es Euch bestimmt vorstellen könnt, wird so ein Tee-Vorrat trotz ständigen Konsums nicht wirklich leerer. Die Versuchung im Supermarkt ist einfach zu groß, deshalb kommen andauernd neue Sorten hinzu. Da kann es dann auch schon mal vorkommen, dass sich die ein oder andere Sorte benachteiligt fühlt. Besonders beleidigt sind in dieser Situation immer die grünen Tees. Da muss ich dann wirklich ganz besonders aufpassen. Schenkt man ihnen zu wenig Aufmerksamkeit, werden sie direkt bitter…

Was könnt Ihr voneinander lernen?
Der Tee hat eine unheimlich beruhigende Wirkung. Das schätze ich sehr an ihm. So manche stressigen Situationen lassen sich mit ihm leichter überstehen. Er schenkt mir Ruhe.

Was unternehmt Ihr gerne zusammen?
Durch meinen, vor einigen Jahren angeschafften, Thermobecher sind der Tee und ich vor allem im Winter fast unzertrennlich. So nehme ich ihn immer gerne mit zu meinen Vorlesungen in der Uni. Auch bei Ausflügen oder frostigen Tagestouren hat er mich schon oft begleitet und nicht selten für (herz-)erwärmende Augenblicke gesorgt.

Was macht Eure Beziehung besonders?
Wir führen eine ganzjährige Beziehung. Im Frühling verabschiedet sich der heiße Tee langsam von mir und tauscht seinen Platz dann meist bis Anfang Oktober mit den erfrischenden Eistees. Was ich besonders am Tee schätze, ist, dass er nicht eifersüchtig wird. Und das obwohl sein größter Konkurrent, der Kaffee, auch nicht selten bei mir zu Gast ist.

Ihr wollt hier auch mitmachen? Bei der Reihe dürft Ihr das! Zu wem oder was sagt Ihr: „Ohne Dich geht’s nicht“? Mailt uns mit dem Betreff „Ohne Dich“: scenario@medienhaus-bauer.de

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